Vorträge, Trends und Studien zur Elektromobilität
ASL Fleet Services - GE Capital investiert in Ideen für Fuhrparks von morgen
Bei der eRoadshow wurde diskutiert, wie sich Fuhrparks durch E-Mobilität verändern werden -- und was Flottenmanager dabei bedenken sollten
Garching / Oberhaching, 7. Oktober 2010. Was bedeutet eMobility für den Betrieb von Fuhrparks in der Zukunft? Fakten, Hintergründe und Experteneinschätzungen zu den Auswirkungen des E-Mobilitäts-Booms auf das moderne Flottenmanagement vermittelte die eRoadshow, die ASL Fleet Services -- ein Unternehmensbereich von GE Capital und führender Spezialist für Fuhrparklösungen -- in fünf deutschen Städten durchgeführt hat. Nach Hamburg, Neuss, Berlin und Speyer fand am 7. Oktober die Abschlussveranstaltung in Garching bei München statt.
Grünes Licht für einen moderaten Wandel
Steigende Kraftstoffpreise, verschärfte Bestimmungen zur Reduzierung der CO2-Emission, wachsendes ökologisches Bewusstsein bei den Kunden: Experten halten den Trend zu umweltschonenden, innovativen Antriebsarten aus zahlreichen Gründen für unumkehrbar. Bereits 2015 werden die Kosten für das Batterieelement im Elektromotor derart gesunken sein, dass einer Massenproduktion nichts mehr im Wege steht, prognostiziert die Unternehmensberatung Bain & Company. Das wird den Durchbruch für strombetriebene Fahrzeuge bedeuten. „Elektromobilität ist keine Modeerscheinung, sondern sie prägt die Fuhrparks von morgen", meint auch Ludger Reffgen, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung von ASL Fleet Services. „Viele Fuhrparkentscheider sind jedoch unsicher, wie sie auf diese Entwicklung reagieren, welche Maßnahmen sie wann treffen sollen. Der Informationsbedarf ist riesig, gerade angesichts der Komplexität des Themas. Unsere eRoadshow leistet in dieser Hinsicht kompetente Aufklärungsarbeit -- anschaulich, zukunftsweisend und praxisorientiert."
Der Schwerpunkt der eRoadshows liegt bei mittel- und langfristigen Umstiegsstrategien. „Hektik ist kontraproduktiv. Es handelt sich zwar um einen umfassenden Wandel in den Fuhrparks, der aber ein langfristiges Change-Management erfordert. Die Fuhrparks von morgen brauchen Lösungen, die heute diskutiert werden müssen. Wir investieren in die Entstehung von Ideen, die unseren Kunden auf dem Weg dorthin helfen -- fertige Lösungen gibt es noch nicht", erklärt Ludger Reffgen.
Nachhaltigkeitstrend ist nicht aufzuhalten
Innovativ, nachhaltig, zukunftsgerecht: Bereits in zehn Jahren wird jedes zweite Neufahrzeug in Deutschland ein Elektroauto mit Batterieantrieb sein, fand Bain & Company heraus. Auch andere Prognosen zeigen, dass Elektromobilität eines der bedeutenden Themen der nächsten Jahre sein wird: Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 werden hohe Summen in die Erforschung der Praxistauglichkeit investiert, mit dem Ziel, Deutschland zum führenden Land in der Elektromobilität zu machen. „Zur Elektromobilität gibt es langfristig keine echte Alternative -- und sie startet vielerorts bereits heute," erklärt Dr. Gregor Matthies von Bain & Company. „Diese Entwicklung wird vor allem durch vier Treiber bestimmt," schildert Matthies weiter. „Zuerst sind fallende Batteriekosten auf Grund steigender Stückzahlen zu nennen. Hinzu kommt die steigende Nachfrage nach individueller und urbaner Mobilität. Der dritte Treiber ist die zunehmende Regulierung bzw. die Begrenzung lokaler Emissionen und zu guter Letzt die Förderung der Elektromobilität durch führende Volkswirtschaften."
eRoadshow: Informationen und Meinungsaustausch für Fuhrparkmanager
Die eintägigen Informationsveranstaltungen richteten sich in erster Linie an Fuhrparkentscheider aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen. Sie konnten sich im Rahmen der eRoadshow bei Vertretern von Fahrzeugherstellern (Citroën, GM Europe) und Energiespezialisten (GE Energy, Vattenfall) aus erster Hand über den aktuellen Stand der technischen Lösungen informieren. Außerdem beleuchteten renommierte E-Mobilitäts-Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Consulting in Vorträgen, welche Herausforderungen kurz-, mittel- und langfristig auf die Fuhrparkbetreiber zukommen. So wurden zum Beispiel der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität, neue Mobilitätsmodelle und Strategien und Szenarien für das Laden von Elektrofahrzeugen besprochen.
Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten die Möglichkeit zu einer Probefahrt in einem Elektroauto und konnten auch das Charging, also das Aufladen der Batterie, testen. Infostände verdeutlichten, welche Möglichkeiten es heute gibt und wie diese sich künftig entwickeln. In Form von Green-Carpolicy, CO2-Footprint oder Bonus-Malus-Systemen wurde aufgezeigt, wie man den Fuhrpark auch heute schon ökologisch fit machen kann.
Referenten und Themen:
§ Ludger Reffgen, ASL Fleet Services - GE Capital, „Einleitung und Begrüßung"
§ Dr. Axel Busboom, GE Global Research - Europe, „Vorstellung Global Research Center Europe"
§ Markus Blume (MdL), Vorsitzender der Jungen Gruppe und Berichterstatter für Elektromobilität, „Politische Rahmenbedingungen für Elektromobilität"
§ Dr. Jan Tränkner, Bain & Company, "Marktchancen und Trends"
§ Harald Mondt, Citroën Deutschland GmbH, „Die Citroën Green-Car Strategie"
§ Dr. Ulrich Eberle, Adam Opel GmbH, „Strategie der Elektromobilität"
§ Ralf Aßmann, Vattenfall Innovation Europe GmbH, „Green eMobility -- CO2 freies Autofahren mit Energie aus erneuerbaren Quellen & das Ladekonzept"
§ Dr. Uwe Braun, GE Energy Services, „Smart Charging, Smart Metering, Smart Grids"
§ Ludger Reffgen, ASL Fleet Services - GE Capital, „eMobilty - Langfristiges Change Management erforderlich"
Michael Goodbody
GE Capital EMEA
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