· Größter Optimismus in Großbritannien und Deutschland; positive Entwicklung in Italien
· Mittelstand in den USA strotzt vor Zuversicht
Die Stimmung im europäischen Mittelstand hellt sich immer mehr auf. So blicken 46 Prozent der deutschen Mittelständler für 2015 positiv in die Zukunft, ein knappes Prozent mehr als im Vorjahr. Spitzenreiter vor Deutschland ist Großbritannien mit einer Index-Steigerung von 54 auf 55 Prozent. Italien macht einen Sprung von 18 auf 35 Prozent. Das ergab der GE Capital CAPEX-Report 2015. Insgesamt stieg in den sieben untersuchten EU-Ländern die Zuversicht von 33 auf 39 Prozent.
Der CAPEX-Report von GE Capital sondiert jährlich die Stimmung des Mittelstands in den EU-Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien und Ungarn. In diesem Jahr kamen die USA und Australien hinzu. Besonders zuversichtlich sind die US-amerikanischen Mittelständler (71 Prozent) hinsichtlich der Wachstumsaussichten ihrer Unternehmen.
GE Capital bietet in Deutschland bankenunabhängige Finanzierungslösungen für mittelständische Firmen in den Bereichen Investitionskredite, Factoring, Leasing, Mietkauf, Kfz-Leasing und Fuhrparkmanagement sowie Einkaufs- und Lagerfinanzierung an.
Großer Optimismus bei Mittelständlern mittlerer Größe
Deutsche Mittelständler bis 49 Millionen Euro Jahresumsatz - also „mittelgroße“ Unternehmen im untersuchten Segment - sind laut Report mit 56,2 Prozent am zuversichtlichsten. Diese wollen ihre Investitionen für 2015 auch deutlich steigern: von 57 Milliarden Euro 2014 auf knapp 66 Milliarden. Wobei im deutschen Mittelstand die geplanten Investitionen insgesamt zurückgehen. Mit 128,8 Milliarden Euro gegenüber 136 Milliarden in 2014 bleibt Deutschland aber weiterhin Europameister. In Großbritannien sank die Zahl von 75 auf 49 Milliarden Euro. Italien legt von 60 auf 80 Milliarden Euro zu.
Im Durchschnitt will jeder deutsche Mittelständler 96.000 Euro investieren. Hier ging die EU-Spitze an Polen verloren - mit 129.000 Euro. In den USA sind es beispielsweise mit 107.000 Euro hingegen nicht viel mehr als in Deutschland.
Für den globalen Wettbewerb rüsten
Der stark in internationale Märkte drängende EU-Mittelstand befindet sich im Wettbewerb mit vielen vor Kraft und Zuversicht strotzenden globalen Unternehmen. „Gerade der exportorientierte deutsche Mittelstand kann sich international aber nur dann behaupten, wenn er in die Zukunft investiert“, erklärt Joachim Secker, CEO von GE Capital in Deutschland. Die Studie zeige nämlich, dass das zumeist vorhandene Eigenkapital und gute Finanzierungs-Zugänge zu wenig genutzt würden, der Mittelstand also sein Geld nicht in die Hand nehme, ergänzt Secker. Haupt-Hinderungsgrund für mehr Investitionen in Deutschland sind erst jüngst getätigte Investitionen - zum Beispiel in Produktionsanlagen. Gefolgt von der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage - diese ist in Polen, Tschechien und Ungarn mit 24 Prozent relevanter als in Deutschland (16 Prozent).
Immerhin: Im deutschen Mittelstand steigen die Investitionen in Fuhrparks von 43,2 auf 44,7 Milliarden Euro, in IT-Hardware von 12,7 auf 13,3 Milliarden Euro, in IT-Software von 8,1 auf 10 Milliarden Euro und in Büroausstattung von 5,6 auf 6,5 Milliarden Euro. Wenn Mittelständler dabei auf externe Finanzierungen zurückgreifen, bevorzugen sie zu 55 Prozent klassische Banken. Laut CAPEX-Report kommen alternative Finanzierungsexperten und Leasing-Anbieter mit 15 Prozent auf Platz drei - bei den drei übrigen westeuropäischen Ländern rangieren diese mit 18 Prozent bereits auf Platz zwei. Für die Internationalisierung bieten diese Experten oft zusätzliche Leistungen. „Deutsche Mittelständler können auf dem Weg in Weltmärkte auf die globale Expertise von Partnern wie GE Capital bauen, etwa auf Unterstützung durch Cross-Border-Factoring“, betont Joachim Secker.
Birgit Gehring
GE Capital Germany
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