- Besserer Zugang zu Finanzmitteln, Ausbau von Public-Private-Partnerships und innovationsfreundlicheres Klima gefordert
- Umfrage von General Electric (GE) unter 240 Brüsseler Meinungsführern
BRÜSSEL/MÜNCHEN, 15. SEPTEMBER 2010 --- Máire Geoghegan-Quinn, Kommissarin der Europäischen Union (EU) für Forschung und Innovation hat gestern in Brüssel die Ergebnisse der Studie "GE Innovation Barometer" vorgestellt. Wichtigster Baustein auf dem Weg zur „Innovation Union" sei der Zugang des privaten Sektors zu Struktur- und Venture Capital-Fonds, so eines der wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage. Es sei alarmierend, dass die Zahl der angemeldeten Patente in der EU zwischen 2008 und 2009 um 13 Prozent auf insgesamt 52.000 gefallen sei. Außerdem müssten Public-Private-Partnerships vorangetrieben, die Forschungspolitik der einzelnen Mitgliedsländer angeglichen und unnötige Bürokratie weiter abgebaut werden. Deutlich wurde auch die Forderung der Befragten nach einem Kulturwandel im Bereich Forschung & Innovation: Weg von einer eher risikoarmen zurückhaltenden Einstellung, die in Europa vor allem bei der Bereitstellung von personellen und finanziellen Ressourcen vorherrsche, hin zu einem Bewusstsein, das Forschung & Innovation gedeihen und wachsen ließe.
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:
- Für 90 Prozent der Befragten sind Innovationen der zentrale Treiber für eine wettbewerbsfähigere und grünere Wirtschaft.
- 86 Prozent sehen in Innovationen den Haupttreiber für neue Arbeitsplätze in der EU.
- Laut 91 Prozent der Brüsseler Meinungsführer sollte die EU bei der Finanzierung von Innovationen verstärkt auf Strukturfonds setzen.
- Von einer verbesserten Forschungs- und Innovationspolitik würden am ehesten der Energiesektor (78 Prozent), gefolgt vom Gesundheitsbereich (66 Prozent) und dem Telekommunikationsmarkt (57 Prozent) profitieren.
- 83 Prozent glauben, dass ein innovationsfreundlicheres Europa nur durch eine engere Zusammenarbeit von öffentlichem und privatem Sektor möglich ist.
- Nur 41 Prozent halten das aktuelle Patentrecht in Europa für ausreichend, um Innovationen zu fördern. Unter den Befragten gab es eine große Anzahl von Befürwortern für das europäische Einheitspatent (single EU patent).
- Neben dem Wirtschaftswachstum sprechen die Teilnehmer der Studie in erster Linie Forschung & Innovation eine bedeutende Rolle bei der Weiterentwicklung der EU zu- vor allem bei den Themen Arbeit, Umwelt und Gesundheit.
"Die EU messen dem Thema Forschung und Innovation in ihrer Strategie für 2020 eine entscheidende Rolle beim erfolgreichen Umbau und zukünftigen Wachstum der europäischen Wirtschaft bei. Die dort skizzierte 'Innovation Union' ist Voraussetzung dafür, dass Europa auch in Zukunft seine Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Wirtschaft behaupten kann. Dies kann jedoch nur in einem innovationsfreundlichen Umfeld geschehen, in dem privater und öffentlicher Sektor eng zusammenarbeiten. Als mit über 90.000 Beschäftigten bedeutender Arbeitgeber in Europa werden wir die EU tatkräftig dabei unterstützen, die ‚Innovation Union' Wirklichkeit werden zu lassen", so Nani Beccalli-Falco, Präsident und CEO GE International.
"GE glaubt fest daran, dass nur diejenigen Unternehmen die Krise überstehen werden, die trotz der aktuell schwierigen Zeiten weiter in Forschung und Entwicklung investieren. Das war, ist und bleibt auch weiterhin die Strategie von GE, ganz im Geiste unseres Gründers Thomas Edison. Alleine durch unsere Umweltinitiative ecomagination haben wir von 2005 bis 2009 schätzungsweise 50.000 neue Jobs geschaffen", ergänzt Horst-Tore Land, zuständiger Manager für GE's ecomagination Initiative in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. "Um neue Technologien weiter voran zu bringen, haben wir im Juli unseren Innovationswettbewerb ‚GE Ecomagination Challenge: Powering the Grid' gestartet. Dort suchen wir nach den besten Ideen von externen Forschern, Unternehmern und Existenzgründern, die bei der Realisierung von intelligenten, sauberen und effizienteren Stromnetzen (Smart Grids) helfen. Vorschläge können noch bis Ende September im Internet unter http://www.ecomagination.com/challenge in den Kategorien erneuerbare Energiequellen, Stromnetze und ökologische Wohnungen/Gebäude eingereicht werden."
Für das "GE Innovation Barometer" befragte das Marktforschungsunternehmen StrategyOne im Auftrag von GE zwischen April und Juli 2010 insgesamt 240 politische Meinungsführer aus dem Brüsseler EU Mikrokosmos. Die Ergebnisse der Studie wurden kurz vor der im Herbst erwarteten Bekanntgabe der neuen Innovationsstrategie der EU und zeitgleich mit GEs noch bis Ende September laufenden Innovationswettbewerb ‚GE Ecomagination Challenge: Powering the Grid' veröffentlicht.
Informationen zum „GE Innovation Barometer" sind hier im Internet zu finden:
http://www.gereports.com/eu-innovation-survey-remove-barriers-or-stagnate/
Weitere Fakten zum Innovationswettbewerb „GE ecomagination Challenge: Powering the Grid" stehen bereit unter:
http://www.ge.com/visualization/ecomagination_challenge/index.html
http://twitter.com/ecomaginationEU
Über GE
GE ist ein diversifiziertes Infrastruktur-, Finanz- und Medienunternehmen, das Lösungen für wichtige globale Bedürfnisse bietet. Die Produkt- und Dienstleistungspalette reicht von Flugzeugtriebwerken und Energieerzeugung über Finanzdienstleistungen und Lösungen für die Gesundheitsversorgung bis zu Fernsehprogrammen. Mehr als 300.000 Mitarbeiter sind für die Kunden in über 100 Ländern weltweit im Einsatz. In Deutschland ist GE an über 40 Standorten mit ca. 7.000 Mitarbeitern vertreten. Schwerpunkte sind grüne Technologien, Medizintechnik, Forschung und Finanzdienstleistungen. GE gehört zu Deutschlands attraktivsten Arbeitgebern. Das Unternehmen ist „Top Arbeitgeber Ingenieure 2009" und hat laut der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2009 mit ecomagination eine der drei nachhaltigsten Zukunftsstrategien in Deutschland.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ge.com und http://www.ge.com/de.
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Leiter Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
GE in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Manager Unternehmenskommunikation
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