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Press Release

Chile: GE Gasmotoren für den umfangreichen Ausbau einer Energieerzeugungsanlage auf Basis von Deponiegas

April 26, 2012

* GE Gasmotoren sollen die Produktion erneuerbarer Energie in der größten Mülldeponie Chiles fördern
* Das Projekt trägt dazu bei, die Umweltbelastung der lokalen Wasser- und Luftqualität durch die Deponie zu verringern
* Das abgeschlossene Projekt wird 18 MW erneuerbare Energie generieren und damit etwa 75.000 Haushalte versorgen

SANTIAGO, CHILE--- 26. April 2012---GE gab heute bekannt, dass sechs seiner Jenbacher Spezialgasmotoren auf der Mülldeponie Loma Los Colorados in Chile installiert werden. Sie sind Teil eines umfangreichen Ausbaus der bestehenden Anlage zur Energieerzeugung aus Deponiegas. Die Deponie befindet sich 63 Kilometer nordwestlich von Santiago und ist der landesweit größte Kommunalbetrieb für Feststoffabfälle, der etwa 60 % der Feststoffabfälle aus Santiago aufnimmt.

Der Anlagenausbau im Umfang von 8,4 MW trägt die Bezeichnung „Lomas Los Colorados II" und umfasst sechs ecomagination-ausgezeichnete Jenbacher Aggregate von GE vom Typ J420 mit einer Leistung von je 1,4 MW. GE wird die Aggregate neben den sieben bereits vorhandenen Jenbacher Gasmotoren von GE installieren.

Laut GE sollen die neuen Jenbacher Aggregate entsprechend der Deponiegasproduktion zwischen 2012 und 2014 ihren kommerziellen Betrieb aufnehmen. Zusammen sollen die 13 mit Deponiegas betriebenen Motoren insgesamt 18 MW erneuerbare Energie erzeugen und damit die Versorgung von etwa 75.000 Haushalten in Chile sicherstellen.

„Wir freuen uns sehr, auf unseren bisherigen Erfolgen mit dem Projekt zur Energieerzeugung aus Deponiegas von Loma Los Colorados aufbauen zu können. Für die Region ist das ein wichtiges Modell für erneuerbare Energie, weil Chile seinen Energiemix diversifizieren möchte", erklärte Sergio Duraneau, General Manager von KDM Energía, dem Eigentümer der Deponie und der Energieerzeugungsanlage.

KDM Energia entschied sich für die Jenbacher Gasmotorentechnologie von GE auf Grund der Performance des J420 Motors bei ähnlichen weltweit laufenden Projekten und wegen des Supports vor Ort durch Generadora Transandina SA, GTSA (Teil von Secco Industries), den autorisierten Vertriebsprovider und Serviceanbieter für Jenbacher Gasmotoren in Chile. Neben den Jenbacher Gasmotoren lieferte GE außerdem noch ein Master-System für die Motorensteuerung, mit dessen Hilfe der Betreiber maximale Verfügbarkeit und Effizienz der Ausrüstung erzielen kann.

„Chile ist ebenso wie viele andere Länder daran interessiert, die eigenen Abfallströme als neue Quellen erneuerbarer Energie zu verwerten. Die bewährten dezentralen Energielösungen von GE für Jenbacher und Waukesha helfen Kunden bei der Erreichung ihrer wichtigsten Ziele im Hinblick auf Umwelt und Wirtschaftlichkeit, indem sie im Rahmen von Stromerzeugungsprojekten für Flexibilität bei Kraftstoffen sowie im operativen Betrieb sorgen", so Rafael Santana, CEO für Gasmotoren bei GE Energy.

Generadora Trasandina S.A.; GTSA (Teil der Secco Industries Group) stellte den Support für Konstruktion und Engineering für die Anfangsphase dieses Projekts und installierte die Jenbacher Gasmotoren. GTSA bleibt außerdem für die nächsten zehn Jahre Eigentümer der Aggregate und vermietet sie an den Endbenutzer, dem während der Vertragslaufzeit eine Kaufoption zusteht. Unter diesem Zehn-Jahresvertrag, der auch das Wartungsservice beinhaltet, betreibt GTSA die Aggregate für KDM Energía.

Das alternative GE Portfolio für die Energieerzeugung aus Gas umfasst die Jenbacher und Waukesha Gasmotoren, die speziell auf die für die Nutzung alternativer Kraftstoffe wie Deponiegas erforderliche Kraftstoffflexibilität ausgelegt sind und gleichzeitig einen hohen elektrischen Wirkungsgrad bieten. Jenbacher Deponiegasmotoren von GE sind Teil des Portfolios von ecomagination, das erfolgreich demonstriert, wie die Umwandlung von Deponiegas in elektrischen Strom für eine Verbesserung der Wertschöpfung und der Umweltperformance sorgen kann. Ecomagination ist ein Zeichen für das Engagement von GE zur Investition in eine Zukunft, die innovative Lösungen für globale Umweltherausforderungen hervorbringt. Insgesamt hat die Gasmotorensparte von GE mehr als 1.650 Aggregate auf Basis von Deponiegas in Betrieb, mit einer elektrischen Leistung von über 1.650 MW.

Neben Loma Los Colorados Landfill hat GE noch ein weiteres Projekt in der Region laufen. GE liefert drei seiner 2,7 Megawatt J620 Jenbacher Biogasmotoren mit ecomagination-Gütesiegel als Teil des Ausbaus der Abwasseraufbereitungsanlage und des Projekts für erneuerbare Energie, die vom chilenischen Wasserversorgungsunternehmen Aguas Andinas am Fluss Mapocho nahe der Hauptstadt Santiago betrieben werden. GE erwartet die Inbetriebnahme der Motoren in der zweiten Hälfte 2012. Das Projekt ist Teil der chilenischen Bemühungen zur Sanierung der kommunalen Wasserversorgung der Stadt und soll außerdem den Schutz der Region vor der Umweltbelastung durch das kontinuierliche Bevölkerungswachstum gewährleisten. So wird die Anlage auch bis zu 60 Prozent ihres eigenen Strombedarfs mittels erneuerbarer Energie produzieren. Die Motoren laufen auf Basis von methanreichem Biogas aus der Vergärung des Klärschlamms, der in der Aufbereitungsanlage anfällt. Durch den Einsatz des methanreichen Biogases als Kraftstoff in den Jenbacher Gasmotoren von GE gelangt weniger Treibhausgas in die Atmosphäre.

GE in Österreich

GE ist in Österreich sehr präsent. Sitz der Gasmotorensparte von GE sowie des Stammwerks für Jenbacher Gasmotoren ist das österreichische Jenbach, wo mehr als 1.400 der weltweit 2.600 Mitarbeiter arbeiten. Die Gasmotorensparte von GE produziert gasbetriebene Motoren, Aggregate, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Wärmerückgewinnungsanlagen mit Organic-Rankine-Cycle-Technologie (ORC) und Zubehör. Mit zahlreichen technologischen Innovationen in drei Produktgruppen - Jenbacher-Gasmotoren, Waukesha-Gasmotoren und Wärmerückgewinnungslösungen - setzt GE Standards in den Bereichen Brennstoffflexibilität und Effizienz. Die Gasmotoren von GE werden neben Erdgas auch mit einer Reihe alternativer Gase, wie Bio-, Deponie-, Gruben-, Fackel- und Klärgas betrieben, und versorgen so Kunden in mehr als 80 Ländern mit Energie.

Darüber hinaus ist GE Healthcare Österreich mit einem globalen Entwicklungs- und Produktionszentrum sowie rund 250 Mitarbeitern am Standort Zipf ansässig. Der Spezialist für diagnostische Bildgebungsverfahren ist Weltmarktführer im Bereich 3D/4D Ultraschallgeräte für Gynäkologie und Geburtshilfe.

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