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Press Release

Schweine in Ölleitungen

April 21, 2009

Experten schätzen, dass Öl- und Gaspipelines auf der ganzen Welt jährlich rund 12 Millionen Tonnen Öl verlieren. Dies entspricht etwa der 300fachen Menge an Öl, die beim Tankerunglück der Exxon Valdez 1989 ins Meer floss. Immer mehr Öl- und Gaspipelines verlaufen länderübergreifend, werden tief im Meer verlegt und sind dadurch zunehmend rauen Bedingungen ausgesetzt. Sorgfältige Wartung ist deshalb besonders wichtig -- gerade in Zeiten der Ölknappheit.
Mit dem UltraScan™ Duo, einem ecomagination-zertifizierten Produkt von GE, kann Abhilfe geschaffen werden. Sogenannte „Pigs" (Schweine) bewegen sich durch Pipelines und erkennen Risse sowie die Wanddicke der Leitung in einem einzigen Arbeitsgang. Mithilfe der „Pigs" von GE können Öl- und Gaspipeline-Betreiber weltweit bereits im Frühstadium mögliche Defekte erkennen und die übermittelten Daten schnell analysieren. Dabei arbeitet das Gerät mit einer Technologie, die erstmals von GE Healthcare für hochauflösende Gehirn-, Wirbelsäulen- und Gewebediagnostik eingesetzt wurde. Dadurch soll eine höhere Datenauflösung und Genauigkeit in Scans ermöglicht werden. Die UltraScan Duo-Technologie arbeitet mit phasengesteuerten Feld-Sensoren (Phased Array), die genauere Ergebnisse erzielen als die konventionelle piezoelektronische Sensortechnologie. Seit der Einführung im Jahr 2005 wurden mit dem Phased Array Tool Pipelines in einer Länge von 4.700 Kilometern untersucht. GE lieferte aus Deutschland das erste Tool, das diese Phased Array-Ultraschall-Technologie verwendet, für den Markt zur Untersuchung von Öl- und Gasleitungen.
Stutensee ist das deutsche GE Center of Excellence für Pipeline Ultraschalltechnologie mit mehr als 140 Angestellten und Testanlagen im Wert von fast 400.000 Euro. GE Experten wandeln die vom „Pig" übermittelten Daten in Reports um, die dem Kunden eine klare Auskunft über den Zustand der Pipelines geben und so eine schnelle Reaktion ermöglichen. Dieses Vorgehen ist umweltfreundlich und wirtschaftlich. Im deutschen Werk in Stutensee werden die „Pigs" betriebsbereit gemacht und auf ihre internationalen Einsätze geschickt.
Außerhalb Russlands ist GE einer der Weltmarktführer bei der Untersuchung von Öl- und Gaspipelines auf Risse. Allein im Jahr 2008 wurden Pipelines in einer Länge von 6.000 Kilometern untersucht. Im letzten Jahr betrug der Umsatz der deutschen Niederlassung 40 Millionen US-Dollar, für das Jahr 2009 wird ein weiteres Wachstum von 20 Prozent erwartet.
Übrigens ist der Name „Pig" auf eine alte römische Tradition zurückzuführen: Damals wurde Schweineleder benutzt, um städtische Wasserleitungen zu säubern und zu beobachten.


Mehr Informationen zu ecomagination finden Sie unter: www.ecomagination.com
Mit ecomagination verpflichtet sich GE zu folgenden Hauptpunkten:
1)Verdopplung der Investitionen in Forschung und Entwicklung
2)Steigerung des Umsatzes mit ecomagination Produkten
3)Senkung der Treibhausgasemissionen und Erhöhung der Energieeffizienz im eigenen Haus
4)Senkung des Wasserverbrauchs von 2006 bis 2012 um 20 Prozent
5)Kontinuierliche Information der Öffentlichkeit.

Ulrike Gaissert
GE in Deutschland Österreich und der Schweiz
[email protected]
+49-(0)-89-309072-133


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