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Innovation

GE Global Research ist eines der am stärksten diversifizierten industriellen Forschungslabore weltweit. Die Organisation steht seit mehr als 100 Jahren für GE‘s Bekenntnis zu Technologie und Innovation.

GE Global Research Europe, eins von weltweit fünf GE Forschungszentren, beschäftigt sich in der Nähe von München vor allem mit Umwelttechnologien und Medizintechnik. Dabei liegen die Schwerpunkte der Forschungsarbeit unter anderem in den Bereichen bildgebende Verfahren und Diagnostik für medizinische Anwendungen, Technologien für die Öl & Gas-Industrie, Energiesysteme, und Antriebstechnologien. GE Global Research hat seinen Hauptsitz in Niskayuna, USA, und unterhält weitere Forschungseinrichtungen in Bangalore, Shanghai, Rio de Janeiro und München.

Das europäische Forschungszentrum „GE Global Research Europe" wurde im Jahr 2004 auf dem Forschungs- und Hochschulcampus Garching bei München eröffnet. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem alternative Energien und Energiesysteme, Umwelttechnologien, Fertigungsverfahren für Verbundwerkstoffe, Mess- und Regelungstechnik, Turbomaschinen und Medizintechnik. Der moderne Komplex bietet auf 10.000 Quadratmetern einem 200-köpfigen Team von hochqualifizierten Forschern und Mitarbeitern aus über 20 Ländern ideale Arbeitsbedingungen. Seit der Gründung 2004 hat GE ca. 100 Millionen Euro in die Infrastruktur und die Forschungsarbeit am Standort München investiert und seine Laborfläche bis heute um 50 Prozent erweitert.

Dr. Ing. Carlos Härtel ist Leiter des GE Global Research Europe in Garching bei München und forscht zusammen mit über 200 Mitarbeitern in den Bereiche Energie, Medizintechnik, Antriebsfragen, Fertigungstechnik und Sensorik.

Innovationschronik

1879 Eine hellere Welt

Edison erfindet die Glühbirne mit Glühfaden. Am 21. Oktober besteht die erste markttaugliche Glühbirne einen Dauertest von über 40 Stunden im Menlo Park-Labor von New Jersey. Am 27. Januar erhält Edison das Patent Nr. 223.898 für seine Glühbirne, welche die Grundeigenschaften einer Kohlefadenlampe hat. Edison erhöht die Brenndauer der Birnen mithilfe karbonisierter Bambusfäden auf bis zu 600 Stunden.

1909 Der duktile Wolfram- Glühdraht

William D. Coolidge, ein im Forschungs- zentrum tätiger GE Mitarbeiter, entwickelt den dehnbaren Wolframglühdraht und erhöht so die Wirksamkeit der Edison-Glühlampe. Das Material wird auch heute noch in Glühbirnen eingesetzt.

1913 Die Röntgenröhre

GE entwickelt die Glühkathoden- Hochvakuum-Röntgen- röhre. Die Kaltaluminiumkathode wurde durch einen heissen Wolframfaden in einer Hochvakuumumgebung ersetzt. Dadurch konnte GE Röhren mit einer bislang einmaligen Steuerbarkeit und Leistung anbieten. Diese Entwicklung fördert massgeblich den Einsatz von Röntgenstrahlen bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten.

1918 Revolution in der Küche

Als Albert Hull von GE eine neuartige Vakuumröhre, das Magnetron, entwickelte, erwartete niemand, dass diese Erfindung das Kochen neu definieren würde. Die Energieerzeugung der Röhre wird durch magnetische Felder gesteuert. Das Magnetron war während des Zweiten Weltkriegs die Schlüsseltechnik für Radarsysteme. Später diente es als Grundlage einer neuen Garmethode: Die vom Magnetron erzeugten hochfrequenten Kurzwellen werden auch Mikrowellen genannt.

1921 Höher und höher

Ein neuer Höhenweltrekord von 12.436 m wird durch ein Flugzeug aufgestellt, das mit einem Kompressor von GE ausgestattet ist. Dahinter steht die Arbeit eines GE Mitarbeiters: Sanford Moss. Jahre zuvor war Moss, damals 16 Jahre alt, in einem Geschäft für Druckluftgeräte auf die entscheidende Idee gekommen: Wenn Treibstoff in komprimierter Luft verbrannt würde, könnte dies den Energieausstoss erheblich steigern. Auf dieser Idee basiert die Fluggeschwindigkeit der heutigen Flugzeuge.

1930 Die elektrische Waschmaschine

Die ersten elektrischen Waschmaschinen für den Privathaushalt kommen auf den Markt.

1939 Unsichtbares Glas

Katharine Burr Blodgett war die erste Frau, die als Wissenschaftlerin in einem GE-Forschungslabor arbeitete. Sie wurde als Erfinderin von "unsichtbarem Glas" bekannt. Ihre Erfindung von entspiegeltem, "unsichtbarem" Glas wurde zum Prototyp für Beschichtungen, die heutzutage bei allen Kameralinsen und optischen Geräten eingesetzt werden.

1940 Das erste Fernsehnetz

Der Fernsehsender von GE, WRGB in Schenectady, NY, ist die erste von New York City aus betriebene Sendestation. Das ist die Geburtsstunde des ersten Fernsehnetzes.

1941 Das erste US-amerikanische Düsenflugzeug

In weniger als einem Jahr baut GE das erste Düsenflugzeug der USA, das Modell 1-A.

1946 Der Regenmacher

Der GE Wissenschaftler Vincent Schaefer, Maschinist und Schulabbrecher, entwickelt ein Verfahren zur künstlichen Herbeiführung von Regen, bei dem Wolken mit Trockeneis behandelt werden. Heutzutage werden Mais- und Weizenfelder im Mittleren Westen der USA mithilfe dieser Methode vor Hagel geschützt. Außerdem gab diese Idee der nach dem Krieg aufkommenden Klimaforschung wichtige Impulse.

1962 Laserstrahlen

Bob Hall, Wissenschaftler bei GE, erfindet den Festkörperlaser. Diese kompakte, effiziente und stark gebündelte Lichtquelle machte Erfindungen wie den CD-Player, den Laserdrucker und die moderne Glasfaserkommunikation möglich.

1971 Alle 5 Sekunden geht ein Airbus von CFM in die Luft

Der französische Triebwerkhersteller Snecma wählt GE als Partner für die Entwicklung eines Mantelstrom-Triebwerks für die Zivilluftfahrt. Aus der französischen Mantelstrom-Technologie und der Basistechnologie des von GE hergestellten F101entwickelt CFM International das Triebwerk CFM56, das in der Zivilluftfahrt erfolgreichste Triebwerk der Welt. Gegenwärtig sind mehr als 10.000 Motoren in Betrieb. Alle 5 Sekunden startet ein Airbus mit CFM-Triebwerk.

1981 Glasfaser

GE Lighting produziert ca. 90 cm lange Quarzglasblöcke, aus denen Glasfaserdrähte von über 40 km Länge hergestellt werden. Diese Erfindung markiert den Anfang der Glasfaseroptik innerhalb der Kommunikationstechnik.

1993 Magnetresonanzverfahren in der Medizin

Der Testbetrieb eines neuartigen Magnetresonanzverfahrens für die medizinische Therapie (MRT) wird aufgenommen. Wissenschaftler von GE Medical Systems und vom GE-Forschungs- und Entwicklungszentrum haben dieses Verfahren entwickelt. MRT ermöglicht den direkten Kontakt zum Patienten während des Bildgebungsprozesses und übermittelt dem untersuchenden Arzt ein Echtzeit-Bild der inneren Organe des Patienten.

1998 LightSpeed

1998 setzt GE neue Massstäbe in der Gesundheits- versorgung mit dem LightSpeed TM QX/I CT-System - dem ersten Scanner der Welt, der mehrere Bilder gleichzeitig und sechsmal so schnell erfasst wie herkömmliche Einfach-Scanner. Die beschleunigte Arbeitsweise des neuen Verfahrens erhöht die überlebenschancen bei Hirn- und Schädeltraumata ganz erheblich. Das neuartige Bildgebungssystem ist das erste "Design für Six Sigma"-Produkt am Markt. Mit einer Fehlerquote von weniger als 3,4 bei einer Million Anwendungen bietet Six Sigma eine 99,99999 % Perfektion.

1999 Kochrevolution mit Lichtenergie

Mit dem revolutionären Advantium™ -Herd stellt GE Appliances eine weitere technologische Neuerung vor: Durch die "Speedcook"-Technologie kann die Garungszeit von Speisen um das Achtfache reduziert werden. Mit herkömmlichen Wärmestrahlen werden zuerst die äußeren Schichten gegart. Im Unterschied dazu dringt bei diesem Herd die Energie kraftvoller Halogenstrahler ebenso schnell auch ins Innere vor, sodass beides gleichzeitig gar wird.

2000 Technology Center in Indien

Im Jahr 2000 eröffnet GE das John F. Welch Technology Center im sogenannten Silicon Valley von Indien - in Bangalore, der drittgrößten Stadt des Landes.

2001 China Technology Center

Ein Jahr nach der Eröffnung des Technology Center in Indien, kann GE das China Technology Center in Shanghai einweihen.

2002 4D-Ultraschall

Ein echter Durchbruch auf dem Gebiet der Ultraschall- Bildgebung ist GE mit dem GE Voluson 730 gelungen, dem ersten 4D-Ultraschallsystem der Welt. Zum ersten Mal können nun 3D-Aufnahmen von bisher nie erreichter Detailgenauigkeit in Echtzeit verfolgt werden. Das digitale Bildmanagement von Voluson 730 bietet mehr Information und verbesserte Bildqualität.

2004 GE Global Research - Europe in Garching bei München

Im Jahr 2004 wird das Forschungszentrum GE Global Research - Europe in Garching bei München eröffnet. Die Forschungsschwerpunkte sind Energie- und Antriebssysteme, Medizintechnik sowie Fertigungsverfahren für Verbundwerkstoffe. In dem modernen Komplex arbeitet ein 200-köpfiges Team von hochqualifizierten Forschern aus über 25 Ländern auf über 10.000 Quadratmetern.

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