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Badri Latif

Die grosse Herausforderung für Hochleistungssportler: Fit sein - und fit bleiben - auf den Körper achten

Badri Latif, Goldmedaillengewinnerin von Athen 2004 zur neuen MR-Technologie von GE Healthcare

Die neue Magnetresonanz-Technologie (MRT) ermöglicht gefahrlos präzise Einblicke in den Körper sowie schmerzfreie und unblutige Therapien.

Spitzensportler sind, so scheint es, vom Scheitel bis zur Sohle durchtrainiert, aber gerade sie haben oft mit erheblichen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen, da sie über Jahre ihren Körper überbeanspruchen. Ernstzunehmende Beschwerden werden hier häufig für die sportliche Karriere und Leistungsfähigkeit zurückgestellt, Vorsorge oft viel zu selten betrieben.

Badri Latif, die im Sommer 2004 in Athen mit der deutschen Damennationalmannschaft die Goldmedaille im Feldhockey holte, weiss, wie wichtig regelmässige Vorsorgeuntersuchungen sind. Sie können im Zweifelsfall darüber entscheiden, ob die gebürtige Berlinerin und 116-fache Nationalspielerin auch weiterhin zu den Leistungsträgern ihres Teams gehört. "Ein hohes Leistungsniveau kann in diesem Sport nur aufrecht erhalten, wer gut auf seinen Körper achtet und nicht erst zum Arzt geht, wenn Beschwerden auftreten" so Badri Latif. "Ich halte es sogar für unsere Pflicht als Sportler, die wir tagtäglich in der Öffentlichkeit stehen, in puncto Gesundheit mit gutem Beispiel voranzugehen."

Dabei geht es nicht nur um Sportverletzungen. Krankheiten, die bei regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen hätten entdeckt werden können, werden nicht selten erst viel zu spät diagnostiziert und können im fortgeschrittenen Stadium dann nicht mehr erfolgreich therapiert werden. Dies gilt im Besonderen auch für weit verbreitete Frauenleiden wie Utrerusmyome (gutartige Geschwülste der Gebärmutterwand) und Brustkrebs.


Der heutige Stand der Technik erlaubt jedoch eine umfassende Vorsorge, die Leben retten kann. "So ermöglicht die Magnetresonanztomographie ohne Strahlenbelastung einen tiefen Einblick in den Körper und eine sichere Diagnose bei der Früherkennung etwa von Brustkrebs. Untersuchungen belegen, dass Brustkrebs heute der am häufigsten auftretende bösartige Tumor und eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen ist. Jede neunte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, bei familiärer Vorbelastung liegt das Risiko sogar noch deutlich höher. Wird Brustkrebs jedoch frühzeitig erkannt, so liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei über 95 Prozent. So ist etwa an der Charité in Berlin eine High-Definition-Magnetresonanz (MR) -Mammografie möglich, die MR-Brustaufnahmen von bisher nicht gekannter Präzision mit einer weit höheren Auflösung liefert." So Amandus Petrausch GEHCT. Darüber hinaus können über eine hoch fokussierte Ultraschalltherapie (HiFUS) unter MRT-Kontrolle Uterusmyome und zukünftig auch Tumore in der Brust für die Patientin schonend zerstört werden. Dieses "unblutige Skalpell" funktioniert etwa so, als könne man die Kerne aus einem Apfel entfernen, ohne ihn aufzuschneiden. Dieses neue Verfahren ist sei November 2004 in den USA zugelassen und weltweit schon an über 1000 Patientinnen erprobt. Die HiFUS-Behandlung erspart Operationen und die damit verbundene Wundversorgung und deren Risiken. "Es gibt keine Narben, die Behandlung ist schmerzfrei, Patienten ersparen sich den Krankenhausaufenthalt, die Integrität und die Funktion der Organe bleibt erhalten" sagt Prof. Felix.


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